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Pressemitteilung 22.02.2022

ElternStehenAuf e.V. informiert die Öffentlichkeit über unrechtmäßiges Vorgehen von Behörden im Fall der Familie Richter und fordert eine lückenlose Aufklärung über diese Kindeswohl gefährdenden Vorgänge.

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In einem von mehreren Verfahren der dreifachen Mutter Meike Richter gab es in der vergangenen Woche einen Anhörungstermin. Dabei ging es unter anderem um die vermeintlichen Verbindungen der Kindesmutter zur sogenannten „Reichsbürger-Bewegung“ und der möglichen Bedrohung aller Beteiligten von Seiten der Mutter. Wie bereits zuvor, hat sich die Mutter auch in diesem Verfahren klar davon distanziert zu den „Reichsbürgern“ zu gehören und zugleich von etwaigen Bedrohungen, die in ihrem Namen ausgesprochen worden sein sollen. Thema war auch, dass sich Meike Richter an ElternStehenAuf e.V. gewandt und mit diesem zusammen ein Video zu dieser ganzen Angelegenheit veröffentlicht hat.

Es trifft zu, dass Meike Richter Hilfe suchte und ihre Geschichte öffentlich gemacht hat, wie es auch zahlreiche Betroffene in der Vergangenheit getan haben.

Am 13.12.2021 veröffentlichte ElternStehenAuf e.V. ein Interview mit der dreifachen Mutter Meike Richter (40). In diesem Interview spricht die Mutter über die behördlich angeordnete und durch Jugendamt mit großem Polizeiaufgebot durchgeführte Inobhutnahme ihres jüngsten Sohnes Mycroft (4). Behauptungen, die im Raum standen wurden seitens der Behörden weder überprüft noch bei der Mutter hinterfragt. Seit Aufnahme des Interviews begleitet ElternStehenAuf e.V. den Fall der Familie Richter.

Es trifft allerdings nicht zu, dass Meike Richter und ElternStehenAuf e.V. es gutheißen, wenn Dritte in so einem Fall aktiv werden und andere Menschen bedrohen.

Mit dem Video sollte in erster Linie der Fall öffentlich werden. Damit sollte aber nicht erreicht werden, dass Dritte im Namen der Mutter Drohungen, teils auch Morddrohungen, gegen Behörden oder andere aussprechen. Wer meint, hier in solcher Weise für Betroffene Partei ergreifen zu müssen, muss sich selbst über die Konsequenzen im Klaren sein; für sich und gerade die Betroffenen. Wir von ElternStehenAuf e.V. verurteilen ein solches Vorgehen scharf.

Denn eine der Konsequenzen ist, dass die Kindesmutter nunmehr wie eine gravierende Gefahr für sich und ihr Umfeld, auch die Kinder dargestellt wird, was Ende Januar 2022 mit der weiteren Inobhutnahme von Merlin Richter einen erneuten traurigen Höhepunkt fand.

Am 31.01.2022 wurde auch der zweite Sohn Merlin Richter (9) in Obhut genommen. Wieder stehen ungeprüfte und haltlose Behauptungen in der Begründung. ElternStehenAuf e.V. liegen im Fall der zweiten Inobhutnahme belastbare Hinweise vor, aus denen hervorgeht, dass sich die Vollzugsbeamten nicht in ihrer Funktion ausgewiesen haben und sich mit einem Vorwand Zutritt zur Wohnung verschafften. So gaben sie an, vom Vermieter beauftragt worden zu sein, die Fenster zu überprüfen. Erst, als sie Merlin Richter identifizierten, kamen weitere Beamten in die Wohnung und vollzogen gewaltsam die Inobhutnahme. Durch das gewaltsame Vorgehen der Beamten wurde der Mutter, die mehrfach betonte, dass sie sich nicht wehren werde, eine starke Prellung an den Rippen zugefügt. Eine offensichtliche Traumatisierung des Jungen, der schreiend seiner Mutter entrissen wurde, wurde seitens der Beamten billigend in Kauf genommen.

In §42 Abs. 2 SGB „Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen“ heißt es:

(…)Das Jugendamt hat während der Inobhutnahme unverzüglich das Kind oder den Jugendlichen umfassend und in einer verständlichen, nachvollziehbaren und wahrnehmbaren Form über diese Maßnahme aufzuklären, die Situation, die zur Inobhutnahme geführt hat, zusammen mit dem Kind oder dem Jugendlichen zu klären und Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung aufzuzeigen. Dem Kind oder dem Jugendlichen ist unverzüglich Gelegenheit zu geben, eine Person seines Vertrauens zu benachrichtigen. (…)

Gemäß den ElternStehenAuf e.V. vorliegenden und belastbaren Hinweisen wurde die im §42 Abs. 2 SGB definierte Vorgehensweise komplett außer Acht gelassen.

„Eine derartige und Kindeswohl gefährdende Vorgehensweise seitens der Behörden können und wollen wir nicht unbeleuchtet belassen. Seit der Inobhutnahme des älteren Sohnes Merlin haben wir daher unsere Begleitung erweitert und ein Unterstützungs-Team gegründet, das einen engen Austausch mit Meike Richter und dem neu formierten Anwalts-Team, das bereits beim letzten Anhörungstermin tätig war, pflegt. Wir streben gemeinsam mit den Anwälten unter Ausschöpfung aller juristischen Mittel eine schnelle Zusammenführung der Familie Richter und eine lückenlose Aufklärung der unrechtmäßigen Vorgänge an.“ erklärt Cristin Burg, Vorstandsvorsitzende von ElternStehenAuf e.V.

Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wenn Fehler mit einer so hohen Tragweite passieren und Kinder dabei die Leidtragenden sind. Daher wird ElternStehenAuf e.V. auch weiterhin über die Entwicklungen informieren.

Mehr Infos unter www.ElternStehenAuf.de

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