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Stellungnahme als Pressemitteilung 27.07.2021

Ehrenamtliche Hilfe von Eltern in den Katastrophengebieten wegen Rufmord eingestellt

Pressemitteilung als pdf-Datei herunterladen (klick)

(Der nachfolgende Text hat ca. 6.284 Zeichen inkl. Leerzeichen)

In der Berichterstattung über unsere Aktivitäten in dem Krisengebiet rund um Bad Neuenahr-Ahrweiler haben sich grobe Fehler eingeschlichen, die unseren Verein diskreditieren und in ein falsches Licht rücken. Diese Fehlinformationen und falschen Beschuldigungen
wollen wir mit dieser Stellungnahme richtigstellen. Unser Verein wurde in den Zusammenhang einer Schulschließung gebracht. Diese sollte angeblich von uns genutzt werden, um dort Kinder zu betreuen.

In mehreren Medien heißt es: „In einer Schule wurden Kinder von Flutopfern betreut. Begründet wurde die Schließung wegen der „schlechten Bedingungen“. Es habe weder Strom noch Wasser gegeben, die Flure seien voll von öligem Schlamm gewesen. Außerdem sei die Betreuung durch unqualifiziertes Personal erfolgt. „Bei aller Not, die vor Ort herrscht, müssen Kinder von qualifiziertem Personal betreut werden“, sagte Detlef Placzek, Präsident des Landesamts, gegenüber dem SWR.“1

Richtig ist: Der Verein „Eltern stehen auf“ hat spontan ein Team von 40 Psychologen und 30 Erziehern und Pädagogen aktiviert, um schnell, unkompliziert und ehrenamtlich die Kinder betroffener Familien fachkundig zu betreuen. Ziel war es einmal die Eltern der Kinder bei der Bewältigung der Katastrophe zu entlasten. Außerdem sollte den Kindern ein geschützter Raum zum Spielen und Aufarbeiten der Geschehnisse geschaffen werden.

Dieser Raum bestand zum Zeitpunkt der Schulschließung in einem Areal auf dem Golf und Landclub Bad Neuenahr, auf dem wir ein großes Zelt und ein Stromaggregat aufgebaut werden sollte. Der weitläufige Platz bot reichlich trockenes Gelände zum Spielen und Verweilen. Genutzt wurde er für die geplanten Zwecke jedoch nie, dass das Projekt durch diese unfassbare Falschinformation durch Behörden und Medien inzwischen von uns für das Erste eingestellt wurde.

Katastrophenbilder erschütterten uns

Die kurze Vorgeschichte: Die Bilder aus dem Katastrophengebiet erschütterten uns alle sehr und wir beschlossen sofort zu helfen. Erste Gespräche hatten wir mit dem offiziellen Krisenstab vor Ort am Nürburgring geführt, der für die Koordination der Helfer zuständig ist. Dieser verwies uns an den Krisenstab Bad Neuenahr / Ahrweiler. Es folgte ein Gespräch mit dem Leiter der Seelsorge Gregor Doege vom Krisenstab Bereich Gesundheit. Dieser nahm unser Hilfsangebot an und bot uns kurze Zeit später Räumlichkeiten im Spengnetter Campus in Ahrweiler für unser Hilfsprojekt an, die angemietet werden konnten.

Nach erfolgter Begehung am Samstagabend gab es eine Schlüsselübergabe. Uns wurde empfohlen mit der Besitzerin des Bistros Kontakt aufzunehmen, das im gleichen Gebäude angesiedelt ist. Heidi Brunnhuber sicherte uns nicht nur ihre Unterstützung zu, sondern ermöglichte uns zudem die Nutzung ihrer Kühlräume für die Verpflegung der Kinder.

Innerhalb von nicht einmal 18 Stunden haben wir den Behörden vor Ort ein grobes Konzept für ein Kinderzentrum dargelegt und ein bereitstehendes und fachlich geschultes Team zusammengestellt. Wir waren in der Lage, den Kindern und den Familien eine Anlaufstelle zu bieten, um den neuen Krisenalltag für einen Moment zu vergessen. Auch eine psychologische Betreuung durch entsprechende ausgebildetes Fachpersonal waren einsatzbereit.

Zusammenarbeit vom Krisenstab aufgekündigt

Tags darauf wollten wir den Krisenstab informieren, dass man nun öffentlich diese Hilfe anbieten kann. Das Ergebnis des Gespräches endete jedoch anders als erwartet: Die Zusammenarbeit wurde wegen vermeintlicher politischer Ideologien aufgekündigt. Stattdessen veröffentlichte die Kreisverwaltung Ahrweiler, dass ein Kinderzentrum am Sprengnetter Campus in Ahrweiler mit den Behörden nicht offiziell abgestimmt war. Ein Anruf von der Kriminalpolizei erfolgte, die uns darauf hinwies, dass Bodo Schiffmann dieses Vorhaben bei Twitter als von sich geplant und mit der Kreisverwaltung Ahrweiler abgestimmt und organisiert kommuniziert hätte. Das irritierte uns, denn Bodo Schiffmann war in diese Aktion nicht involviert und hatte seinen letzten Tweed nach unseren Recherchen im April 2021.

Bemühen um einen Dialog

Nachdem wir den Campus räumen mussten, bot man uns einen Raum für unsere Projektkoordination in der Aloisias Grundschule in Ahrweiler an. Da bereits viele Sachspenden (Spielzeuge etc.) in der Grundschule vorhanden waren, bemühten wir uns um Gespräche mit den Johannitern um unsere Sachspenden zu übergeben. Dieses Angebot wurde jedoch abgelehnt, da diese Spenden nicht benötigt würden. Bis heute können wir weder im gewünschten Rahmen vor Ort helfen noch die Sachspenden verteilen und mussten unser Expertenteam, das ehrenamtlich vor Ort helfen wollte, nach zwei Tagen wieder nach Hause schicken.

Das behördliche Vorgehen ist ein Skandal

In Anbetracht des Ausmaßes dieser Katastrophe, ist das behördliche Vorgehen ein Skandal. Wie ist es um unser Land bestellt, wenn ehrenamtliche und unpolitische Hilfe von Eltern für Eltern dermaßen in den Schmutz gezogen und verunglimpft wird? Die Kultur der üblen Nachrede und die gezielten Rufmordkampagnen, die wir bisher erleben musste, werden uns jedoch nicht davon abhalten unsere Mission tatkräftig weiterzuverfolgen.

Wir sind Eltern, die sich organisiert haben, um sich für ihre Kinder, deren Freiheit und ihre Gesundheit stark zu machen. Der Verein „ElternStehenAuf“ ist keine politische Partei und verfolgt demnach auch keine parteipolitischen Ziele. Unsere Bürgerinitiative, der inzwischen 30.000 Eltern angehören, wurde am 11. Juli 2020 gegründet. Wir setzen uns für Freiheit, juristische Gleichbehandlung und Selbstbestimmung der Kinder, Eltern und Familien ein. Wir unterstützen Familien im Umgang mit den Maßnahmen der Corona-Schutzverordnungen, in der Auseinandersetzung mit Institutionen ihrer Kinder und Behörden. Wir machen uns für einen verhältnismäßigen Umgang mit dem Corona-Thema stark und informieren Eltern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, die das vorherrschende Meinungs- und Stimmungsbild durch die Informationspolitik der Regierung deutlich verbreitert.

1 https://reitschuster.de/post/katastrophenhilfe-nur-nach-gesinnungs-tuev/
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/jugendamt-stoppt-querdenker-zentrum-100.html

(Dieser Text hat ca. 6.284 Zeichen inkl. Leerzeichen)

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