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Impfen – eine Frage der Ethik

Der Über-Blick Engelflügel

Ich werde irgendwie nicht fertig mit meinem Artikel für unsere Homepage. Seit Stunden suche ich nun schon die Studie, die belegt, dass die Delta-Mutation für Kinder besonders gefährlich ist und so die Impfung gegen Corona vielleicht doch lebensrettend. Aber ich finde nichts. Na klar, die Warnungen aus England und die Mahnungen von Herrn Professor Lauterbach, aber wo sind die Daten?
Wenn ich jetzt nicht langsam Gas gebe, heißt es morgen wieder: „Delta?! Oh man – du bist ja so 80er! Epsilon ist jetzt in.“

Aber was tun mit den ganzen Mutationen? Alle Kinder impfen? Zum Schutz der Älteren und Risikogruppen? Tragen die Kinder eine gesellschaftliche Verantwortung, der sie gerecht werden müssen?

Ganz nüchtern und mathematisch betrachtet, ist bei Kindern ohne Vorerkrankungen das Risiko einer dauerhaften oder temporären Schädigung durch die Impfung größer als das Risiko einer Corona-Infektion. Also macht die Impfung für Kinder wenig Sinn.
Sollten Kinder aber aus ethischen Gesichtspunkten geimpft werden und das Risiko auf sich nehmen für die Älteren und Risikogruppen? Ein interessanter Aspekt.

Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen durch das Tun beeinträchtigt ist. Dies wird auch als Externalität bezeichnet. Aber wie weit und wie absolut soll der Gedanke der Externalität gefasst werden?
Kinder sind weder einwilligungs- noch aufklärungsfähig. Sind diese kleinen Menschen moralisch verpflichtet, ihre eigene Gesundheit für das Gemeinwohl aufs Spiel zu setzen?

Sicherlich nicht! Hier kommt die Externalität ganz klar an die Grenzen. Niemand muss ein gesundheitliches Risiko eingehen, damit ein anderer keins hat. Besonders die Kinder sind hier ganz klar nicht in einer gesellschaftlichen Verantwortung.
Die Verantwortung haben wir, die Erwachsenen. Es ist gerade das besondere Privileg der Kindheit, sich frei und unbeschwert entwickeln zu können. Die Pflicht, dies zu garantieren, liegt bei uns.
Das Risiko von schweren, ja tödlichen Nebenwirkungen durch die Impfung ist für Kinder um ein Vielfaches höher als das Risiko, an COVID-19 schwer zu erkranken oder zu sterben. Flächendeckend ist die Impfung für Kinder also sicherlich nicht sinnvoll.

Es geht nicht um den persönlichen, individuellen Gesundheitsschutz der Kinder, sondern um die Übernahme einer vermeintlichen Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Die Kinder werden als tödliche Gefahr für Ältere und Risikopersonen stigmatisiert und sollen sich durch eine Impfung von dieser Schuld reinwaschen. Dazu wird den Kleinen sogar ein gesundheitliches Risiko zugemutet. Eine kinderfreundliche Gesellschaft sieht anders aus.

Das Kind wird als Mittel zum Zweck zum Erreichen eines höheren Ziels – der Herdenimmunität – betrachtet. Dieser Ansatz ist ethisch und moralisch sehr fragwürdig. Hier ist die Grenze zum wichtigen Grundprinzip der Unantastbarkeit der Menschenwürde klar überschritten.
Gerade diejenigen, die sich nicht wehren können, bedürfen eines besonderen Schutzes und dürfen nicht als Faktor oder zusätzlicher Prozentpunkt degradiert werden.

Aber es gibt auch Licht. Die STIKO, die sich trotz des politischen Drucks auf wissenschaftliche Daten bezieht und mit klaren, medizinischen Analysen und Sachverstand die Impffrage im Sinne der Kinder beantwortet. Hier wird zum Maßstab gemacht, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Das Wohl des Kindes steht an erster Stelle. Die STIKO empfiehlt das, was aus medizinscher Sicht für das Kind am besten ist.

Kinder haben in der Pandemie viel aushalten müssen. Zum Beispiel die ständige Angst, durch das kurze Missachten einer peniblen Hygienevorschrift den Tod der Großeltern zu verursachen. Schuldig zu sein und eine Gefahr, allein durch die Existenz. Solch eine manipulative Pädagogik ist Gift für die kleinen Seelen.
Und nun sollen die Kinder zusätzlich noch für die Gesellschaft ein gesundheitliches, möglicherweise tödliches Risiko auf sich nehmen. Die Verantwortung liegt zentnerschwer auf den kleinen, zerbrechlichen Schultern.

Dabei sind es die Erwachsenen, die die Verantwortung übernehmen und tragen müssen.

Als ein Beispiel für Erwachsene, die Verantwortung tragen, seien hier noch die impfenden Ärzte zu nennen. Sie sind verpflichtet, eine ausreichende Aufklärung über Nebenwirkungen und Risiken der Impfung zu gewährleisten. Hierzu gehört auch die Information darüber, dass der Impfstoff bislang nur eine bedingte Zulassung hat und es sich somit um eine experimentelle Impfung handelt.

Impfungen am Fließband, in Zentren ohne fundierte, individuelle Aufklärung sind abzulehnen. Hier kann keine individuelle Impfberatung durchgeführt werden und die meisten Menschen, die kommen – in der Hoffnung, endlich wieder frei leben zu können –, lassen sich etwas spritzen, von dem die allerwenigsten wissen, was es eigentlich genau ist und welche Risiken bestehen.
Aber ärztliche Verantwortung wird auch schnell mal vergessen, wenn man als Arzt in den Impfzentren deutlich mehr als 100 Euro pro Stunde verdient. Jeder kann ausrechnen, was da so an einem 8-Stunden-Arbeitstag zusammenkommt und das Ergebnis mit dem Monatsgehalt einer Krankenschwester oder Altenpflegerin vergleichen.
Dennoch sind das alles „Peanuts“ im Vergleich zu den immensen Gewinnen der Pharmakonzerne durch die Impfstoffe.

Manchmal kommt da bei mir die Frage auf: Worum geht es hier eigentlich?

(D. N.)

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